Über uns

Auch, wenn wir mit diesem Blog kein Geld verdienen müssen wir wegen der Produkttests und der Nennung verschiedener Hersteller von Artikeln folgenden Zusatz deutlich kenntlich machen:

UNTERSTÜTZT DURCH PRODUKTPLATZIERUNGEN

Das heisst jetzt nicht, dass ihr alles kaufen sollt, was wir hier vorstellen, und wir wollen euch auch zu nichts überreden, wir wollen lediglich hier unsere eigenen gemachten Erfahrungen hier mit euch teilen, ohne dass ihr euch dazu genötigt fühlt genau das auch haben zu wollen.

Am Ende entscheidet doch jeder selbst, was er für gut befindet, was er sich kaufen will oder kann und was einem selbst wichtig ist.

Aus Nina`s Hobby, eine Instagramseite zu führen und meinem neuen Hobby, dem Fotografieren, wurde eine Beschäftigung für uns beide.  Dazu komme ich aber später. Erstmal stelle ich uns beide vor, damit ihr auch wisst, mit wem ihr es hier zu tun habt.

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Ich bin Silke Kaupp, Nina`s Mutter.

Vor 25 Jahren habe ich mich entschieden Bereiterin zu werden und bin diesem Beruf  bis heute treu geblieben. Als Tochter einer Nicht-Pferdefamilie verlief mein Werdegang etwas langsamer als der, der Jugendlichen, die ich heute betreuen darf.
Zu meiner Zeit durfte man erst mit 12 Jahren anfangen zu reiten, aber ab da gab es kein Halten mehr für mich. Eigentlich hatte ich ja panische Angst vor den grossen Tieren, aber ich konnte es trotzdem nicht lassen jeden Tag im Stall zu helfen, zu putzen, zu misten und den anderen beim Reiten zuzuschauen. Irgendwann hatte ich dann meine Eltern soweit und ich durfte anfangen zu reiten. In einem Händlerstall, ohne Halle oder sonstige Bequemlichkeiten begann ich also. Reiten beginnen hieß bei mir, ich lernte erstmal runterzufallen. In so einem Händlerstall gibt es wöchentlich neue Pferde, keiner weiß, was sie bisher getan hatten und warum sie beim Händler landeten, aber das war uns egal, wir kletterten überall drauf und fielen schneller wieder runter, als wir drauf waren. Meine Eltern merkten schnell, dass das so nicht richtig sein kann und meldeten mich in einem richtigen Reitstall mit Schulpferden an. So kam ich in den Reitstall Räuchle in Schwieberdingen. Auf den Schulpferden lernte ich schnell und durfte an den ersten Turnieren teilnehmen. Ja, ich war eine von den 13,14jährigen im Reiterwettbewerb. Wenn meine Mädchen das lesen, werden sie erstmal schmunzeln, das ist für sie unvorstellbar. Dann wurde schnell klar, wenn ich weiterkommen wollte brauchte ich ein eigenes Pferd. Schon bald stand der Wallach Sabiner, genannt Schabbi, im Stall. Mit ihm konnte ich erste Erfahrungen im Springen sammeln und nach einer Durststrecke, in der ich aber sehr viel gelernt habe, stellten sich die ersten A-Platzierungen ein. Von da an ging es bergauf. Mit gerade mal 16 Jahren ging ich in die Bereiterlehre, die mich mit 19 Jahren beendete. In dieser Zeit durfte ich in die Vielseitigkeit reinschnuppern. Ich war mit Schabbi Badischer Meister, 5. Baden-Württembergischer Meister und durfte für Baden-Württemberg am Nachwuchschampionat in Warendorf teilnehmen. Das waren für mich und meine Eltern tolle Erlebnisse, waren wir doch völlig fremd in diesem Gebiet. Aber es war eine tolle Zeit. Da Schabbi schon betagt war, kam der 3-jährige Akitos Junior dazu, den ich von da an selbst ausbildete. Er war charakterlich eine Seele von Pferd, das war auch gut so. Mit ihm arbeitete ich mich bis hin zum erfolgreichen Start im Bundeschampionat in Warendorf vor, das wir mit einem 4.Platz im Kleinen Finale beendeten. Dieses  Wochenende, zu reiten mit Ingrid Klimke und anderen grossen Namen war wieder sehr beeindruckend für mich. Ich nahm sehr viel mit in dieser Zeit.

Aviano und Akitos Junior das ist jetzt gut 20 Jahre her

An dieser Stelle ist es an der Zeit mich bei meinen Eltern zu bedanken, die viele Entbehrungen auf sich genommen haben, um mich auf diesem Weg zu unterstützen. Auch mein Schwager hatte einen großen Anteil daran, als er das Pferd Aviano kaufte und verhielt. In dieser Zeit legte ich den Grundstein für meinen weiteren Werdegang und danke euch ganz herzlich für die jahrelange und aufwändige Unterstützung mit den Pferden, mit viel Zeit und Aufwand und wahnsinnig viel Engagement.

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Der Flieger

Dann entschied ich mich aber doch schon früh mit meinem Mann Udo für meine Kinder  Dominik ( jetzt 20) und Nina (17). Ab dieser Zeit war ich immer nur freiberuflich in verschiedenen Ställen tätig, eben immer soweit es die Kinder zuließen. Meine Turnierreiterei legte ich auf Eis und Aktios Junior wurde an einen netten Rentner verkauft, da mir mit zwei Kindern die Zeit fehlte mich in ausreichendem Maß um ihn zu kümmern.

In dieser Zeit arbeitete ich stundenweise in einem Gestüt und stellte dort die Jungpferde auf Turnieren und Championaten vor. Bei den jungen Pferden sollte ich dann hängen bleiben. Immer noch lockt es mich mehr, ein junges Pferd in seiner Entwicklung zu begleiten und wachsen zu sehen, als ein fertig ausgebildetes zu reiten.

Nachdem die Kinder größer wurden und langsam aber sicher auf den Rücken der Pferde kletterten zogen die ersten Ponys bei uns ein. Auch der Ponyvirus ist mir bis heute erhalten geblieben und wird mich wohl nicht mehr loslassen.

Das erste große Turnier, der Euro-Kids-Kup im Rahmen der Junioren-Europameisterschaft in Nussloch. Für Team Tonmühle am Start. Nina und Leonie mit Grafitti und Lucky

Nachdem ich immer öfter mit den Kindern, vor allem mit Nina auf dem Turnier war, stellte ich meine eigene Turnierreiterei fast gänzlich ein. Es ist einfach nicht möglich Kinder zu betreuen und selbst zu reiten. Das ist nichts halbes und nichts ganzes. Also bleiben wir dabei, dass Nina auf den Turnieren reitet und ich die Pferde daheim reite, ausbilde und versorge. Da es bei uns finanziell nicht möglich war, Nina ein fertig ausgebildetes Pferd hinzustellen mussten wir immer in Eigenregie und Teamwork junge Pony ausbilden und damit fuhren wir dann los.

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Das war ein nicht ganz einfacher Weg, aber wir haben es geschafft. Mit 10 Jahren wurde Nina mit Rapunzel und Nathalie in den Regionalkader Vielseitigkeit Baden-Württemberg aufgenommen. Wir arbeiteten hart und bald schon kam auch der Jungspund Mr.Knister dazu. Mit Nathalie konnte sie sich mit 11 Jahren in ihrem ersten L-Springen platzieren, mit Mr.Knister ging es über die Goldene Schärpe bis hin zum Bundeschampionat.

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Als Nathalie und Rapunzel in  Rente gingen brauchte Mr.Knister einen neuen Partner und Campino, genannt Paul, zog bei uns ein. Er unterstützte Knisti und ging vom Nachwuchschampionat  auf die Turniere mit. 2013 konnte Nina mit ihm sowohl Landessieger in der Vielseitigkeit werden, als auch Baden-Württembergischer Meister in der Pony-Vielseitigkeit, während Mr.Knister sich einen 6.Platz beim Bundeschampionat in Warendorf holte. Mit beiden nahm sie an der Deutschen Meisterschaft in Velen teil. Mit Campino wurde sie dort für den Besten Ritt im Springen ausgezeichnet. Im Folgejahr waren mit Campino eigentlich die Eurosichtungen in Holland, Marbach und beim Preis der Besten geplant. Aber wie so oft, kommt es anders als man denkt. Kurz vor Holland, die Germany-Ausstattung war schon bestellt, verletzte sich Paul und wurde nicht mehr rechtzeitig fit. So mussten wir den Traum von Irland begraben. Als Pauli wieder fit war, begannen wir sehr langsam mit ihm und ließen ihn nur auf ausgesucht guten Böden Springen gehen, immer mit der Angst im Nacken, dass die Verletzung wiederkommt. Aber Paul war auskuriert. Er hatte soviel Spaß am Springen, dass wir in dieser, Nina`s letzter Ponysaison, einen Richtungswechsel machten.

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Pauli durfte bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft im Springen an den Start gehen. Als völliger  Underdog reisten wir in Schutterwald an. Jeder dachte, was wollen denn die Buschis hier? Das dachten wir erst auch, bis Pauli die erste Wertungsprüfung gewann. Da machten wir ganz schön grosse Augen. Unser Buschpony zwischen den Springexperten, und dann gewinnt er auch noch. In der zweiten Prüfung konnte er sich Platz zwei sichern und schon fanden wir uns- damit hatte keiner gerechnet- im Finale und damit im M-Springen wieder. Sichtlich beeindruckt absolvierten Nina und Paul die erste Runde noch mit 20 Strafpunkten. In der zweiten Runde hatten sie sich dann gesammelt und es gab eine Nullrunde. Wir waren baff. Nachdem Pauli in Altensteig dann doch wieder ein Vielseitigkeit lief, und Baden-Württembergischer Vizemeister wurde, standen wir vor der schweren Entscheidung. Wir waren nominiert für die Süddeutsche Meisterschaft im Springen und in der Vielseitigkeit, mussten uns aber natürlich für eins entscheiden. Eine Woche später wäre noch die Deutsche Meisterschaft gewesen. Wir haben uns für die Süddeutsche im Springen entschieden und auf einen Start in der Vielseitigkeit und auch bei der Deutschen Meisterschaft verzichtet.

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Die Entscheidung war goldrichtig. Mit einem Sieg in der Einlaufprüfung in Seelitz und einem 7. Platz in der 2. Prüfunge zogen die beiden als Führende ins Finale. Nur auf dem Papier, dachten wir, waren doch die Einlaufprüfungen L- Springen, das Finale aber ein M mit Stechen. Wir wussten schon, dass die anderen Ponys im M sehr viel erfahrener und sicherer waren. im Finale wurde in umgekehrter Reihenfolge gestartet, d.h. der Führende startet als letzter. Das kostet Nerven. Im Umlauf ging  Paul null aber ein paar andere auch. Im Stechen war klar, nur mit einer Nullrunde konnte der Traum vom Sieg in Erfüllung gehen. Und dann ging Paul seinen Parcour. Ohne zu zögern, als ob er es jeden Tag machen würde, absolvierte er sein Stechen und stand in der Meisterehrung am Ende ganz vorne.

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Das waren so viele Gänsehauterlebnisse, die wir mit unserem kleinen Chaoten erlebt haben, dass schnell klar war, Paul wird auch nach der Ponyzeit bei uns bleiben. Er ist unverkäuflich und wird, wenn er mal nicht mehr aufs Turnier möchte, seine Rente bei uns geniessen. Noch sind wir davon aber weit entfernt. Paul geht immer noch erfolgreich und mit viel Spaß und Routine mit Nina im L- Springen ( M muss er nicht mehr gehen ) und freut sich, wenn er seine kleine Reitbeteiligung Jule zum Sieg in Führzügel und Reiterwettbewerb tragen darf. Ihn zuhause zu lassen ist keine gute Idee, vor allem nicht für die Leute, die daheim im Stall sind und dann seine Laune ertragen müssen.

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Inzwischen sind die Großpferde Ginny Gibson und Calle bei uns eingezogen. Mr.Knister steht auch noch bei uns im Stall, gehört uns aber nicht mehr. Ginny Gibson, fällt leider seit langer Zeit krankheitsbedingt aus. Nach zwei Jahren Tierarztgroßkampf und ständigen neu antrainieren steht sie nun zur völligen Erholung auf einer Koppel und wir hoffen, sie im Herbst wieder holen und antrainieren zu können.

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Calle E unser doch etwas sehr groß geratenes Großpferd hat Nina im letzten Jahr die nötige Sicherheit in den M-Springen gegeben und der Höhepunkt der Beiden war der Start in der Stuttgarter Schleyerhalle.

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Diese Saison fahren die beiden zweigleisig. Da Paul wieder 100% fit ist und Lust hat auf galoppieren blieb Calle nichts anders übrig als mit zum Training zu fahren. Er hat das so gut gemacht, dass wir ihn auch mit aufs Tunier genommen haben. Einen A-Geländeritt konnte er schon mit 8,8 für sich entscheiden. Wenn er jetzt noch versteht, dass in fremden Gewässern keine Krokodile schwimmen, kann er vielleicht bald weitere Erfolge im Busch sammeln.

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Wer sich diesen ganzen Text jetzt durchgelesen hat, versteht vielleicht, warum wir auf die Idee kamen, einen Blog zu erstellen.

Die Idee entstand, weil wir doch immer wieder gefragt werden, welches Zubehör wir verwenden und was wir den Leuten aus unseren Erfahrungswerten empfehlen können.

Wir haben über die Jahre so viel Zubehör verbraucht, waren und sind in der Dressur, im Gelände und im Springen unterwegs mit Ponys und Pferden aller Größen. Da geht soviel Zubehör durch unsere Hände, das ist verrückt.  Anfangs dachten wir auch immer noch, wir nehmen das günstigere, das tut es auch, sind aber inzwischen so erfahren geworden, dass wir lieber zu Markensachen greifen, weil man die im Endeffekt nur sehr viel weniger austauschen und ersetzen muss und damit, wenn man ehrlich ist, sogar günstiger wegkommt. Ausserdem ist es so, dass man sich so manche Lieblingssachen aussucht, die man dementsprechend pflegt und behandelt und gerne lange haben möchte. Vielleicht kann man dem einen oder anderen bei Neuanschaffungen eine kleine Richtung geben, indem wir unsere Erfahrungen hier teilen.

Wichtig ist, es wird kein Werbeblog werden und wir verdienen damit kein Geld. Wir posten hier nur Sachen, die bei uns im täglichen Gebrauch sind und wir davon überzeugt sind. Wir wollen lediglich unsere Erfahrungen, die wir über eine lange Zeit hinweg gemacht haben mit euch teilen. Auch Turnierberichte und Episoden aus unserer Arbeit zuhause mit den Pferden, werden hier zu finden sein.

So können wir unser Hobby, das Fotografieren mit unserer Leidenschaft, den Pferden verbinden. Wir hoffen, ihr habt ein bisschen Spaß hier und könnt den ein oder anderen Tip mitnehmen.