Turnieroutfits für Springen und Dressur 2018

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Heute habe ich euch mal zwei unserer diesjährigen Turnieroutfits zusammengestellt. Soweit es möglich ist, werde ich euch die Sachen verlinken, wobei ich euch ja eigentlich nur die Inspiration geben will, bzw. unsere Outfits mal im Detail vorstellen will.
Dabei ist es ja ziemlich egal, welches genaue Modell die Reithose ist. Wie ihr vielleicht wisst, ist es bei Animo ja so, dass es zweimal im Jahr neue Kollektionen gibt Die Händler kaufen vor Erscheinen der Kollektion ihre Ware ein und dann wird nur das produziert, was vorbestellt ist. So kann es natürlich passieren, dass man nicht mehr genau diese  Hose oder Bluse kaufen kann, weil sie kein Händler mehr vorrätig hat. Anderseits gibt es aber eben zweimal im Jahr neue Modelle, so dass man immer was anderes hat und man sich immer wieder für neue Details und Spielereien entscheiden kann.
Auch ein Vorteil für den Käufer ist, dass oft die „alten“ Kollektionen reduziert werden, man also durchaus mal ein tolles Schnäppchen machen kann, wenn die Händler Platz für die neue Kollektion brauchen.

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So z.B. ging es mir mit meiner neuen Turnierbluse. Ich wollte schon lange eine weisse haben, weil mir das unter dem blauen Jackett besser gefällt als blau und zufälligerweise hing sie da bei unserem letzten Fundis-Besuch rum. Super schön, genau das was ich suchte und reduziert. Was will man mehr. Die stelle ich euch nachher noch näher vor.

Die Outfits, die ich heute fotografiert habe, sind aber nur Beispiele. Wir schauen immer, dass wir zusammenpassende Farben kaufen und die dann miteinander kombinieren. Wenn wir drei Tage am Stück auf dem Turnier sind, kann es ja sein, dass man drei Tage dasselbe Jackett trägt, aber eben verschiedene Blusen und Hosen dazu.

Meistens haben wir ein Teil, um das rum wir den Rest des Outfits kombinieren. In diesem Fall ist das Schlüsselteil das Jackett.

Nina hat sich letztes Jahr ein Jackett selbst konfiguriert. Das geht ganz einfach. Man kann sich die Grundfarbe des Jacketts aussuchen, eine Kragenfarbe wählen und dann noch angeben, was man an bling-bling dazu haben möchte.  Ninas Jackett sieht nun so aus

Grundfarbe: navy

Kragenfarbe: bordeaux

Swarovski am Kragen: bordeaux

Das wars schon. Der Schnitt ist ganz einfach, es hat einen kurzen Reißverschluss und darüber eine Knopfleiste. Und es ist aus dem neuen Evo-Material gefertigt. Wenn ihr das einmal anhattet, wollt ihr es im Vergleich zu Jackett, mit denen ich noch meine Turnierkarriere gestartet habe, nicht mehr ausziehen. Es ist in alle Richtungen dehnbar, super bequem, eigentlich wie eine Soft-Shell-Jacke. Da ist nichts mehr steif, da engt nichts mehr ein und was das Beste ist ( ja, das muss ja wieder von mir kommen), man kann es einfach in die Waschmaschine werfen. Nicht so wie früher, als Mama immer zu mir sagte:“ Pass bloss auf des Jackett auf, das muss in die Reinigung“

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Und um das Jackett herum wird nun gebastelt.

Bleiben wir mal erstmal beim Reiter:

Zu diesem Jackett haben wir natürlich wieder verschiedene Kombinationsmöglichkeiten. Übrigens ist es ganz geschickt, dass Nina und ich dieselbe Größe tragen, so trage ich es nämlich in der Dressur und Nina im Springen.

Das Dressuroutfit stelle ich euch ohne Reiter vor.

Ich mag es zu diesem Jackett am liebsten ganz weiß.

Die Reithose ist aus der letztjährigen Classic-Kollektion von Animo.

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Ihr könnt sie im Detail auf der Seite von Reitsport Fundis anschauen, auch, wenn es sie jetzt gerade nicht mehr in weiß gibt. Aber macht ja nichts, soll ja auch nur ein Beispiel sein.

Die Bluse dazu ist meine neue Errungenschaft aus der Schnäppchenecke. Die hat mich angelacht, und wollte einfach mit. Ich konnte ihr nicht wiederstehen und nun hat sie sich schon zu meinem Lieblingsteil entpuppt. Auch hier komme ich ja noch aus der Generation der gebügelten Turnierblusen mit zusätzlichem steifen Kragen mit denen man sich kaum bewegen konnte. Da ist das heute ja ein himmelweiter Unterschied. Die Blusen sind leicht und bequem, fast möchte man sie auch in der Freizeit anziehen.

Wie man auf dem Bild ein bisschen erkennen kann, hat die Bluse gehäkelte Einsätze, die aber nicht durchsichtig sind. Darauf befinden sich viele kleine Glitzersteinchen, die edel wirken, aber nicht aufdringlich. Ich will ja nicht wie ein Funkenmariechen aussehen. Die sind aber genau richtig. Dezent und trotzdem sichtbar. So wollte ich das haben. Ein ganz kleines Manko habe ich an der Bluse, das ich aber einfach selbst beheben kann. Für Marscherleichterung finde ich die kleine offene Stelle unter dem Kragen schön, unter dem Jackett würde sie mir geschlossen besser gefallen. Das werde ich einfach lösen, in dem ich mir im Haushaltswarengeschäft so ein Minihäkchen hole, dass ich dann wahlweise offen lassen kann oder schließen. Das wird von innen angenäht und man sieht es nicht.

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Meine Turnierstiefel sind auch von Animo. Aktuell könnt ihr diese bei Fundis reduziert kaufen. Der einzige Unterschied ist, dass das Modell bei Fundis eine Schnürung vorne hat. Die Animo-Stiefel sind übrigens die ersten Stiefel, die ich direkt bestellen kann, ohne irgendein Sondermaß zu brauchen. Meine Schuhgröße (41) gepaart mit meiner 35 er Wadenweite zu finden ist nämlich gar nicht so einfach. Zudem mag ich es, wie die Stiefel am Knöchel sitzen. Bisher hatte ich irgendwie immer Stiefel, die am Knöchel weit waren. Ich dachte immer, das ist halt so und geht nicht anders. Teilweise musste ich den Sporen enger schnallen, damit der Stiefel hält. Aber nun weiß ich, dass es doch besser geht. Ganz eng am Knöchel und an der Wade fühlen sich die Stiefel wie eine zweite Haut an und das Gefühl am Pferdebauch ist einfach besser, als wenn man zwei so Gipsbeine unten hängen  hat mit denen man mehr am Pferd abprallt, als dass man gefühlvoll treiben könnte. Ich für mich habe so mein Lieblingsmodell gefunden. Und weil ja ein bisschen Glitzer immer geht, habe ich sie auch gleich noch im Glitzerparadies von Elke Lutz abgegeben.

Elke beglitzert alles, was individuell sein soll. Stirnbänder, Jackett, Stiefel, egal, alles was ein bisschen Swarovski vertragen kann ist bei Elke in den richtigen Händen. Deshalb habe ich ihr die Stiefel geschickt und gesagt: “ Mach was draus.“  Dann bekommt man ein paar Vorschläge und kann sich entscheiden, wie das Endprodukt aussehen soll. Als ich die Stiefel machen lassen habe, wusste ich noch nicht, dass die Farbe bordeaux dieses Jahr dabei sein wird. Deshalb sind sie in den Team Kaupp Farben chrystal und royalblau beglitzert, die aber auch zu allem passen. Mal sehen, vielleicht gibt es ja bald noch ein paar mit bordeaux.  Was ganz wichtig ist, bei den Stiefeln, die Steine sind nicht aufgeklebt, die würde man ja mit der Zeit verlieren. Und das sieht dann aus wie gewollt und nicht gekonnt. Die Steine sind vernietet. Die halten Bombenfest.

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Ok von den Stiefeln hüpfen wir mal wieder nach oben und sind bei Helm und Handschuhen angekommen.

Die Handschuhe, wie soll es auch anders sein, glitzern. Das Grundmodell von Hauke Schmidt, ausgestattet mit den Patches von Magic Tack und für die Dressur natürlich in weiß. Hier sind noch die Patches in den Team Kaupp Farben drauf, aber die mit bordeaux sind auch dem Weg zu mir. Das ist das Schöne daran. Ich habe ein paar Handschuhe und auf die kann ich dann die individuellen Patches draufmachen. Natürlich sind Handschuhe ein Verbrauchsgegenstand. Die halten nicht ewig. Aber die Patches schon. Die nehme ich einfach ab, wenn die Handschuhe ihren Dienst quittieren und kann sie für die nächsten weiterverwenden.

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Und als letztes Reiterdetail noch der Helm. Ich habe mich damals für den relativ einfachen von Samshield entschieden. Den könnt ihr konfigurieren wie ihr wollt. Meine ist z.B. aus blauem Alcantara und auch das Topping ist aus Alcantara. Das das alleine aber langweilig gewesen wäre, habe ich die Variante mit den Glitzersteinen gewählt und zwar die 256 Swarovskis einmal rundum und die 5 kleinen auf dem vorderen kleinen Schild. So ist es für mich perfekt. Mehr kann man natürlich immer machen. Die Konfigurationsmöglichkeiten sind ja nahezu unendlich und ich saß echt lange vor dem Konfigurator. Für das Geld will man ja tatsächlich das Optimale haben, aber wenn man so davor sitzt und die vielen Möglichkeiten ausprobiert dann weiß man gar nicht mehr, was man will. Ich für mich habe mich für mein persönliches Lieblingsmodell entschieden und bin auch nach über einem Jahr, in dem ich den Helm täglich trage immer noch zufrieden damit und wenn ich  mir einen neuen kaufen müsste, würde es wohl genau dieser wieder werden. Kleiner Tip am Rande. Den Helm einfach ab und zu mit einem Schmutzradierer abrubbeln, dann bleibt das Alcantara lange schön. Und meiner ist sicherlich keiner, der nur zum Reiten aufgesetzt wird und dann in der Helmtasche schlummert. Nein, der muss schon was aushalten. Man findet ihn den ganzen Tag irgendwo auf der Reitanlage hängend oder liegend, immer griffbereit für mich. Er ist also Staub, Regen und allen Möglichen Gegebenheiten ausgesetzt, wird sicher nicht geschont und macht das alles klaglos mit.

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So, der Reiter ist jetzt angezogen, dann fehlt ja nur noch das Pferd und ich habe schon wieder 1460 Wörter geschrieben.

Bei den Pferden habe ich Glück, dass sie farblich neutral sind. Die Outfits müssen ja für beide gehen, für Ginny sowie für Calle.  Ich finde es sieht beides auf seine Art gut aus.

Die Dressurschabracke zu dem Jackett habe ich auch selbst konfiguriert. Diese ist nun von Animo, die könnt ihr bei Fundis auch einfach selbst erstellen, aber ihr müsst schauen, die konfigurierten Schabracken bei Fundis findet ihr bei Anna Scarpati. Es ist ein kleines bisschen kompliziert, deshalb werde ich zu den Konfigurationsmöglichkeiten einen extra Blog schreiben, das würde den Rahmen hier sprengen.
Heute nur so viel.

Das ist die Dressurschabracke:

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Die Grundfarbe ist weiß, dann folgt eine Kordel in Strass, eine in blau und eine in Bordeaux. Alle Kordeln sind dick. Der Rand außenrum ist Bordeuax und das wars auch schon. Ganz einfach 🙂
Viele fragen, warum die Schabracken keine Schlaufen haben um sie am Sattel zu befestigen. Das ist gut so. Dadurch, dass ich die Schabracke nie am Sattel lasse, sondern sie vor dem Reiten einzeln aufs Pferd lege, und nach dem Reiten weg mache, spare ich mir so viel Gefummel und Zeit und außerdem liegt das Animo Pad, das noch obendrauf kommt besser, wenn es nicht von Schlaufen gestört wird.
Die beiden Schlaufen am Sattelgurt reichen vollkommen aus und wenn der Sattel passt und man nicht vergisst nachzugurten,  dann rutschen auch die Schabracken nicht.

Auf die Schabracke kommt das W-Pad von Animo, zu dem habe ich euch schonmal einen Produkttest geschrieben vor ziemlich genau einem Jahr. Den verlinke  ich hier nochmal.

Grundsätzlich, auch nach einem guten Jahr der Benutzung, bin ich immer noch hochzufrieden mit den Pads. Meine Pferde gehen immer damit, und auch die Berittpferde, die inzwischen damit gehen werden  immer mehr. Ich weiß, dass das Pad nicht billig ist. aber für mich haben sich alle, die ich habe, inzwischen sind es vier, gelohnt und sie sind nach täglicher Benutzung heute noch wie neu. In dieser Zeit habe ich früher andere Pads immer mal wieder ersetzen müssen, da sie sich schlecht waschen lassen habe und dann einfach nicht mehr funktioniell waren. So gebe ich das Geld einmal aus und habe was für die Dauer.

Was ich euch heute leider vergessen habe zu fotografieren sind die Bügel. Hier kann ich zu dem Outfit zwischen den bordeauxroten und den silbernen wählen, wobei ich beides schön finde. Meistens nehmen wir beide mit aufs Turnier und entscheiden dann spontan nach Lust und Laune, welche wir dran machen. Wir müssen nur aufpassen, dass wir im Stress nicht mal zwei verschiedene nehmen, aber das wär ja auch mal was Neues.

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Kommen wir als letztes Detail zum Kopf. Unsere Pferde tragen sehr häufig das Micklem, aber gehen durchaus auch mal mit anderen Trensen. Da sind wir flexibel. Auch zum Micklem gab es schon mal einen Blog von mir. Da alle Trensen mit den Magic Tack Stirnbändern ausgestattet sind ist es kein Problem die Inlays immer aktuell zu wechseln und so immer das passende für das jeweilige Outfit zu haben, egal ob Spring, oder Dressurtrense, Kandare, Calle oder Ginny.  Jeder kann jedes Inlay tragen. Früher mussten wir uns immer entscheiden, welches Pferd welche Farbe bekommt, das ist jetzt einfacher.

Und last but not least lassen wir uns unsere Ohrenkäppis immer von „Bemützt“ anfertigen. Ein Bild der Schabracke und sie macht uns das passende Ohrenkäppi dazu. Vor allem bei Calle ist es so, dass ihm keins von der Stange passt, weil es so eine breite Stirn hat. Bei unseren kennt Bemützt schon die Größe und kann jedes weitere genau nach den Vorgaben machen. So kann ich immer sicher sein, dass das Käppi auch unserem Dickkopf Calle passt.

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So Leute jetzt ist es 2100 Wörter später, ich muss los, Nina steht schon in den Startlöchern, da wir schon wieder aufs Turnier fahren. Von dem her spare ich mir heute die Rechtschreibkorrektur, stelle euch den Blog wie er ist online und muss das Springoutfit leider verschieben, sonst kommen wir zu spät. Drückt uns die Daumen für heute, ich bin dann mal weg.