Turnier in Kreuth- Der Countdown läuft- Noch 7 Tage

Heute morgen habe ich mich mal hingesetzt und die Checklisten geschrieben. Da man in Kreuth keine Chance hat irgendwas einzukaufen, was man vergessen hat, sollte man sicher sein, alles dabei zu haben. Klar wissen wir, was man so braucht, aber am Ende vor dem Sattelschrank zu stehen und die Checkliste abhaken zu können gibt einem doch das gute Gefühl an alles gedacht zu haben.

Wir müssen auch langsam anfangen zu überlegen, was wir alles mitnehmen, nicht, dass wir kurz vor der Abfahrt dastehen und die Gamaschen sind nicht gewaschen oder die Abschwitzdecken nass. Wir nehmen jetzt nach und nach alles mit nach Hause, was Turnierausstattung sein soll, waschen es nochmal durch, schauen, ob alles in Ordnung ist und legen es schonmal zur Seite.

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Eventuell muss auch die Lederpflegekiste oder die Medizinkiste aufgefüllt werden, für das alles haben wir jetzt noch eine Woche Zeit.

 

Wir müssen rechtzeitig schauen, ob noch genug Futter da ist, das wir mitnehmen können, weil wir ja für 5 Tage und 3 Pferde alles dabei  haben  müssen und nicht, wie zuhause, mal kurz nachbestellen können.  Auch das Heu und Stroh muss organisiert werden, da uns das von den Pflegern zum mitnehmen hingerichtet wird. Kommen wir damit an den Weihnachtsfeiertagen an, sind die wahrscheinlich wenig amüsiert.
Heute ist für die Pferde ihr übliches Montagprogramm angesagt. Ein bisschen auf dem Paddock die Seele baumeln lassen, Warm,-und Trockenlaufen in der Führmaschine und Freilaufen in der Halle. Heute dürfen sich alle nochmal so bewegen wie sie wollen.

Es bringt nichts kurz vor dem Turnier nochmal in einen Traininswahn zu verfallen. Entweder man hat sich die letzten Monate schon ordentlich vorbereitet, oder eben nicht. Wir üben in der Woche vor dem Turnier nichts mehr, was bisher nicht geklappt hat. Wir sind auf dem Stand, auf dem wir sind und können nun sowieso nichts mehr ändern. Würden wir jetzt noch irgendwas verbessern wollen, würde der Schuss ganz sicher nach hinten losgehen. Meistens klappt dann nämlich gar nichts mehr. Also werden wir die Woche ruhig angehen und das machen, was für das jeweilige Pferd notwendig ist.

 

Für Calle heisst das: gymnastizieren, gymnastizieren, gymnastizieren

Für Paul hingegen: Laufen, Galoppieren, auspowern, bei Laune halten und viel draussen sein.

und für Ginny: Den Schwung drinbehalten, tägliche moderate Bewegung ohne sie nervlich zu überfordern aber trotzdem immer wieder den Spaß am Laufen vermitteln. Möglichst wenig in die Halle, viele große Wege und hoffen, dass der Springplatz nicht gefriert.

Irgendwie müssen wir die drei auch nochmal scheren, da in Kreuth die Halle beheizt ist und sie sonst Probleme mit dem Kreislauf bekommen könnten.

Und inzwischen ist auch schon die Zeiteinteilung da und grob sortiert. Wer am Ende was geht, wird noch kurzfristig entschieden.

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