Auch ein Teil der Winterarbeit — das Relaxprogramm

Und heute gibt es wieder einen Blog über unseren Alltag. Zu unserem Winterprogramm gehört auch, das Einfach-mal-Pferd-sein-dürfen. Deshalb lassen wir die Pferde in der Winterpause auch so oft es geht freilaufen und natürlich gehen sie wann immer möglich auf den Paddock.

Da die Pferde heute morgen schon freilaufen durften und ich meiner Helferin Catherine, die diese Aufgabe übernimmt, solange ich nicht kann so wenig Arbeit wie möglich machen will, hatte ich die Pferde schon bandagiert, so konnte sie sie direkt aus der Box holen und loslegen. Die Bandagen bleiben dann dran bis ich nachmittags komme, umdecke und ausbandagiere. Ich bin schon froh, dass ich überhaupt jemanden  habe, der bei den Temperaturen diesen Job übenimmt uns so mache ich trotzdem soviel ich eben kann selbst.

Deshalb waren die Bangagen dann auch auf dem Paddock noch dran, worüber ich heute ganz froh war. Den Pferden war irgendwie langweilig.

Anfangs haben sie einfach nur die Sonne genossen und sich ein bisschen durchs Laub gewühlt.

15384550_1402378376452759_5619522049564236718_o

Bis Calle irgendwas gesehen hat, was er gruselig fand. Oder er hat einfach nur einen Grund gesucht, Ginny ein bisschen zu ärgern. Vielleicht war ihm das Laubgschnuffel auch einfach zu langweilig. Auf jeden Fall fing er an immer den Paddock hin und her zu bocken.

15392770_1402376719786258_7258763548992745350_o

15391440_1402375599786370_117390450056378377_o

15393039_1402374956453101_1356941683955149275_o

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es wieder los. Ginny hat anfangs gar nicht verstanden, was denn nun los ist, hat dann aber aus Solidarität einfach mal  mitgemacht. Man braucht ja nicht immer einen Grund um wild zu sein.

15304464_1402376889786241_8222403346649575131_o

15392938_1402377646452832_5199811042108387960_o

15304570_1402375509786379_5571147137136084874_o

15384587_1402378166452780_7772800550384628083_o

15304309_1402377549786175_1357290525043280904_o

15304155_1402375639786366_5824928096791170_o

15271875_1402374909786439_5497566569922761828_o

15271911_1402375786453018_314324581368996204_o

15271830_1402375333119730_9088819496420942439_o

15271809_1402376569786273_463219476120497082_o

Schade, dass ich noch nicht schnell genug bin, um die beiden beim toben mit der Kamera zu begleiten, aber es sind doch ein paar ganz nette Bilder dabei rausgekommen, die zeigen, dass auch Sportpferde sich über eine gewisses Maß an Sozialkontakt und Leben freuen. Ginny weist Calle öfters mal deutlich in seine Schranken, wie man an ihrer Körpersprache auf den Bildern erkennen kann. Pferde untereinander gehen nicht sonderlich zimperlich miteinander um. Da gibt es kein eiei. Wenn Ginny was nicht passt, muss Calle gehen, ohne Wenn und Aber. Manchmal sollten wir Menschen den Pferden einfach mal zuschauen, wie sie miteinander umgehen. Da gibt es einfach klare Ansagen. Kein „Vielleicht“ und                “ BitteBitte“.  Da gibt es eine klare Rangordung. Ginny ist Chef, Calle nicht.
Mir persönlich macht es immer wieder Spaß den Pferden einfach zuzuschauen, auch wenn ich manchmal schon die Luft anhalten muss und manchmal dann doch auch lieber den Zaun zwischen den Beiden schliesse, wenn sie es dann doch zu arg treiben.
Als die Beiden sich für heute ausgetobt hatten kehrte wieder Friede ein und sie genossen die restliche Sonne des heutigen Tages gemeinsam.
15385294_1402375149786415_8434625192684925045_o

15304213_1402376409786289_623259613840916826_o

15288489_1402379833119280_2901338743065022963_o

15385524_1402376283119635_5359987929513243249_o

15272353_1402379879785942_5883252153374109360_o