Ootd- wir bringen Farbe in das Wettergrau

Heute war mal wieder so ein typischer Novembertag, an dem es so gar nicht hell werden wollte. Da vergeht einem die Lust an allem. Trotzdem wollen ja die Pferde geritten werden, die Nase unter die Bettdecke stecken funktioniert ja als Reiter bekanntlich nicht. Also geht es raus ins trübe grau, wir machen uns die Farbe einfach selbst. So kann man wenigstens ein bisschen Freundlichkeit in die Tristesse bringen. Mir persönlich hilft das echt weiter.

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Unsere Schabracke, die wir uns selbst zusammengestellt haben ist von Anna Scarpati. Ihr habt sie bestimmt schon das ein oder andere Mal gesehen. Mit ihren bunten Details, die ich aber trotzdem nicht für übertrieben halte, bringt sie einen netten Farbtupfer, auf den wir den Rest des Outfits abgestimmt haben.

Jeder kann sich hier eine Schabracke selbst konfigurieren, so wie es einem gefällt. Schaut mal bei Reitsport Fundis rein. Das Angebot ist etwas versteckt, aber wenn ihr euch die Produktbeschreibungen der Anna Scarpati Schabracken durchlest, seht ihr, dass die auf dem Bild abgebildete nur ein Beispiel ist, ihr aber die Kordeln, Strassbordüren, Grundfarbe, Form usw. selbst wählen könnt.  Es gibt auch schon einige vorkonfigurierte, vielleicht gefällt dem ein oder anderen auch hier schon was.

Hier könnt ihr eure eigenen Schabracke konfigurieren

Nun ging es daran, den Rest rund um die Schabracke zusammenzustellen. Wir stehen dann oft vor dem offenen Schrank und diskutieren. Heute waren wir uns aber schnell einig.

Wir schauen, dass sich die Farben aus der Schabracke im Outfit wiederholen, ohne dass es überladen und aufdringlich wird.

Also gab es dazu die hellrosa Bandagen mit weissen Unterlagen. Da unsere Pferde im Winter nur vorne beschlagen sind, reicht es auch, wenn wir nur vorne bandagieren.

Aus unseren 4 paar Bügeln versuchen wir die passenden zu wählen, das waren heute die rosa Freejumps. Damit sollte es an Farbe genügen, vor allem, weil sich ja alles in Ninas Outfit wiederholt.

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Da die Pferde geschoren sind, haben sie natürlich eine Decke drauf, wenn wir in den Verein reiten. Wir müssen ein Stück Weg reiten, vom Stall in dem die Pferde stehen, bis zum Verein. Da der Weg auf einer Anhöhe liegt, ist es hier oft mal recht windig. In den letzten Jahren hatten wir oft zwei Decken übereinander drauf, damit sie schwerer werden, weil der Wind teilweise recht aggresiv bläst und man sehr damit beschäftigt ist seine Decken festzuhalten, damit sie nicht davonfliegen. Wenn der Wind ordentlich unter die Decke bläst ist natürlich auch der Sinn einer Abschwitzdecke verfehlt. Jetzt haben wir aber die schwere Animo-Abschwitzdecke. Die liegt perfekt am Pferd, da müsste schon ein Orkan kommen um die anzuheben. Ein weiteres sinnvolles Detail für uns ist der reflektierende Streifen am hinteren Rand. Wenn es richtig dunkel wird, haben wir zwar immer Reflektionssachen dabei, aber wenn es nur so grau in grau ist, dann reicht die Reflektion der Streifen aus um sicher nach Hause zu kommen.

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Immer, wenn es der Reitplatzboden zulässt, reiten wir die Pferde draußen. Deshalb brauchen wir Jacken, die einerseits relativ windundurchlässig sind, gleichzeitig aber atmungsaktiv. Es gibt nichts schlimmeres als unter der Jacke zu schwitzen, die Jacke aber wegen der Aussentemperaturen und des Windes noch nicht ausziehen zu können. So haben wir auch unsere sinnvollen Jacken gefunden. Die Jacke ist nicht zu dick, so dass man sich noch damit bewegen kann und sich nicht fühlt wie ein unbeweglicher Schneemann. Sollte sie mal nicht mehr ausreichen, kommt einfach noch eine Weste drüber. Momentan ist sie aber einfach perfekt. Warm, atmungsaktiv und trotzdem winddicht. Am unteren Bund offen, dass sie nicht immer bei jeder Bewegung nach oben rutscht. Sie hat noch so ein paar nette Details, wie der etwas andersfarbige Jeanseinsatz an den Seiten, der die Shilouette nochmal ein bisschen schmaler macht.

 

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Auch Handschuhe sind natürlich unerlässlich. Wir tragen ja sowieso immer Handschuhe, aber im Winter erst recht. Unser favorisiertes Modell ist das Wintermodell von Hauke Schmidt, das ich im letzten Outfitpost schon näher beschrieben habe. Diese Handschuhe werden uns durch den Winter begleiten. Sie sind gefüttert, aber nicht so übertrieben dick, dass man den Zügel nicht mehr fühlt. Da hat sich jemand etwas dabei gedacht.

 

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Und als letztes Detail für heute, bevor die kompletten Reitbilder kommen stelle ich heute noch unsere neuen  Stiefel  vor. Erst seit zwei Wochen bei uns zuhause sind sie schon im täglichen Einsatz. Ohne grosses Einlaufen konnte man sie schon gleich auf dem Pferd tragen. Das ist gut, wenn ich daran denke, wieviele Blasen ich früher immer beim Einlaufen der harten Stiefel hatte und wie man sich gefühlt hat, als würden zwei Gipsbeine an einem runterhängen.

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Ich seh schon, da sind wohl mal neue Sporenriemen fällig 😉

 

Wieviele Treppenstufen ich mit meinen früheren Stiefeln gelaufen bin, bis sie endlich weich waren und wieviele komische Blicke ich dafür geerntet habe, das ist nun zum Glück vorbei. Anziehen, wohlfühlen, losreiten. Das einzige, was ein bisschen weich werden muss, sind die Knöpfe, mit denen der Schutz am Knöchel geschlossen wird. Die gehen Anfangs sehr schwer, aber wenn der Knöchelbereich dann mal weich ist, dann gehen sie ganz einfach zu. Was mir gut gefällt ist der dezente Glitzerrand am oberen Bogen.

 

Es wird ja sowieso immer mehr Glitzer, auch bei uns, aber diese dezenten Steinchen finde ich sehr schön und nicht zu überladen. Was mir gleich aufgefallen ist, ist der abgerundete Reissverschlusszipper. Ich habe mich schon oft über verkratzte Sättel geärgert, weil der scharfkantige Reissverschluss am Sattel gerieben hat. Einen weiteren Bericht über die Stiefel gibt es dann, wenn wir sie länger in Benutzung haben, das waren jetzt erstmal die ersten Eindrücke. Über weiteren Komfort, Pflegeleichtigkeit, Haltbarkeit der Farbe usw. kann ich erst schreiben, wenn wir sie eine Zeitlang benutzt haben. Da müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden.

Inzwischen war es auch Zeit die Jacke auszuziehen, unser Zwiebelprinzip kennt ihr ja schon.  So kommt jetzt doch noch ein  Outfitdetail, nämlich die Animo-Jeansreithose, die Nina beim letzten Christmas-Shopping von Reitsport Fundis zum Schnäppchenpreis ergattern konnte.

 

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Und last but not least, der Strickpullover mit V-Ausschnitt in zartem rosa, perfekt passend zu den rosa Bandagen.

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Wir man an den Links erkennen kann, könnt ihr fast das gesamt Outfit bei unserem Partner Reitsport Fundis bekommen. Schaut mal in den Online-Shop und lasst euch inspirieren. Rosa ist ja sicher nicht jedermanns Farbe, aber ihr seid ja in eurer Gestaltung völlig frei. Unsere Otufitposts geben ja nur Beispiele, was alles machbar ist.

 

 

 

 

 

 

4 Gedanken zu “Ootd- wir bringen Farbe in das Wettergrau

  1. teamkaupp schreibt:

    Ja, wir sind tatsächlich umgestiegen, Qualität zu kaufen. Haben wir bisher mehrere Decken im Jahr gekauft und auch mehrere Jacken, so kaufen wir jetzt weniger, dafür bessere Qualität. Im Endeffekt kommt es finanziell aufs selbe raus. Wie man in den Outfitposts sehen kann wiederholen sich die Einzelteile ja immer wieder, werden eben nur neu kombiniert. Und da inzwischen Nina und ich dieselbe Größe tragen, lohnt es sich auch.

  2. Ines schreibt:

    Wenn das nicht zu persönlich wird, aber wie könnt ihr das eigentlich alles bezahlen ich mein allein die Abschwitzdecke und die Jacke kosten ja schon rund 650€. Auch wenn die Sachen noch so lang halten kommt ja v.a. bei euch immer sehr viel Neues dazu😅 (Will euch jetzt nicht angreifen o.ä. fällt mir nur seit längerem auf)

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