Outfit Winter- Das Zwiebelprinzip

Da ich hier in meinem Krankenbett viel Zeit habe, mache ich für euch gleich noch einen Outfitpost.

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Der Winter naht ja nun doch mit großen Schritten, auf jeden Fall empfinde ich als verfrorenes Wesen das so.

Im Winter gibt es für mich ein paar  Must-Haves, damit ich über den Tag komme.

– Immer ein paar Schuhe zum wechseln auf der Heizung.

Warme Füße sind im Winter unerlässlich. Sind die Füße erstmal kalt, wird nichts mehr warm. Es ist mir völlig wurscht, wie die Schuhe aussehen und ob ich daherkomme wie ein Eskimo. Warm müssen sie sein. Dafür wird auch jedes Paar meiner Stallschuhe mit extra Alu Einlegesohlen ausgestattet. Die Stiefel ziehe ich nur zum Reiten an und auch dann sind diese vorgewärmt.

– Warme Handschuhe:

Kalte, abgefrorene Finger sind ein No-Go. Jeder von uns kennt die Schmerzen von Fingern, die erst eingefroren sind und dann langsam wieder auftauen. Deshalb komme ich an mehreren Paar Winterhandschuhen nicht vorbei, von denen auch immer ein Paar zum Aufwärmen an der Heizung liegt. Aktuell trage ich den Winterhandschuh von Hauke Schmidt finestgloves.  Es gibt hier verschiedene Modelle die ihr euch auf der Homepage gerne mal anschauen könnt.  Ich habe die Modelle Nordic Dream und, damit auch der Winter etwas glitzert die Magic Tack Handschuhe mit den auswechselbaren Patches in der gefütterten Version. Besonders gut gefällt mir an den Handschuhen, dass sie am Klettverlschluss zwar verstellbar, aber trotzdem geschlossen sind. So kann es nirgends reinziehen.

-immer einen warmen Hals haben.

Im Winter wird man mich nicht ohne Schal vorfinden. Auch das ist so eine Stelle, die den kompletten Körper auskühlt, wenn es reinzieht. Also ist das bei mir immer dick eingepackt. So gerüstet kombniniere ich den Rest des Outfits dazu.

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Welche Reithose ich dazu trage ist eigentlich egal. Die sind von der Wärmebeschaffenheit alle gleich, und wenn es richtig kalt ist kommt eine Feinstrumpfhose drunter.

Ganz wichtig ist, dass das T-Shirt lang genug ist und in der Hose steckt. Ein nackter Rücken beim bücken, bandagieren und sich bewegen geht auch gar nicht. Ein Trägershirt unter dem Polo und dem dünnen Pullover komplettiert das Zwiebelprinzip.

 

Darüber kommt die leichte Softshelljacke von Animo. Die ist so dünn, die stört nicht beim Reiten. Bisher habe ich mich immer gescheut, meine Winterjacke, die noch über die Softshelljacke gezogen wird beim Reiten auszuziehen. Meistens habe ich Strickpullover an und durch die zieht es dann durch. Habe ich aber eine dicke Weste unter der Winterjacke kann ich mich gar nicht mehr bewegen und fühle mich wie ein Michelinmännchen. Die Softshelljacke ist dünn, aber windundurchlässig, zugleich kann ich mich völlig normal damit bewegen. Das ist nun meine erste Wahl, die ich immer anlasse.

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Darüber kommt dann noch die Entendaunenjacke, die von keiner Reitmarke stammt aber durch ihren langen Schnitt und den Taillengürtel der perfekte Schlusspunkt für ein warmes Outfit ist.

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