Outfit Geländetraining- heute wirds bunt

Heute habe ich mich für das Outfit vom Geländetraining entschieden.  Aber Achtung, im Gelände darf es auch mal bunt sein.

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Calle ist heute ausgestattet mit selbstgenähten Bandagierunterlagen mit Strassrand in Dunkelbraun. Als ich im Winter zuhause war, hatte ich genug Zeit Bandagierunterlagen selbst zu  nähen und bin heute noch sehr zufrieden damit. Normalerweise reiten wir ja im Gelände mit Geländegmaschen, aber da wir heute kein Wasser trainiert haben, konnten wir mal bandagieren. So kommen unsere pinken Bandagen auch mal zum Einsatz.

Passend dazu trägt Calle alles Lederzeug in Dunkelbraun. An seinem CWD-Sattel, der nicht nur superbequem für den Reiter, sondern sich auch durch die flexilblen Pauschen toll an das Pferd anpasst sind natürlich Freejump-Bügel befestigt. Heute hatten wir uns für die braunen entschieden. Die Freejumps sind in zwischen in mehreren Farben bei uns eingezogen und auch unsere Stallkollegen ziehen schon nach. Es gibt in Leonberg jetzt schon eine ansehliche Freejumpsammlung und man kann sie einfach auch mal untereinander tauschen.

Der Sattelgurt ist aus Leder, anatomisch geformt und super pflegeleicht. Einfach abwaschen, fertig. Seit ich die Ledergurte für uns entdeckt habe, habe ich ein Problem weniger, nämlich wie ich einen Gurt in der Waschmaschine wasche, ohne dass mir die Schnallen die Trommel kaputtmachen. Die Ledergurte kann man einfach  mit Sattelseife und Lederöl oder alternativ auch Olivenöl pflegen.

Unter dem Sattel liegt die Lammfellschabracke von Matthes in braun mit pinken und rosanen Kordeln, die man so schon fertig kaufen kann.

Die Trense ist von Dijon mit einem mexikanischen Reithalfter. Natürlich unterlegt mit einem Extra Puschel von C.S.O und einem handgefertigten Stirnband von Chrystal Stirnbänder
Auf dem Bild  sieht man die Trense schön im Detail. Sie ist einfach sehr schön verarbeitet mit ihrem anatomisch geformten Genickstück, das wie das Reithalfter auch in einem helleren braun unterlegt ist. Die hellen Ziernähte verleihen ihr einen edlen Touch und ich finde, sie ist trotzdem für 137 Euro noch recht preisgünstig.
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Was natürlich Grundvoraussetzung beim Reiten auf Grasböden ist, ist der Hufbeschlag und Stollen. Die Rutschgefahr ohne Eisen oder noch schlimmer mit glatten Eisen ohne Stollen ist einfach zu groß.  Um die Verletzungsgefahr durch die Stollen zu minimieren haben wir in der Regel die Rasenstollen drin. Selten brauchen wir die etwas längeren Kegelstollen. Die Rasenstollen sind von Hepp. Diese Stollen sind selbstschneidend und auch wenn man in der Turnierhektik die Löcher mal nicht ganz sauber hat, kann man die einfach einschrauben.

Damit ist unser Calle auch schon fertig ausgestattet und ich komme zum Reiteroutfit.

Das ist im Busch bunt. Aus unserer Ponyzeit noch sind wir die bunten Farben im Gelände gewöhnt und mögen es immer noch gerne.


Nina trägt die alten , inzwischen schon zu kurzen Parlanti- Stiefel in Schwarz.

Zum braunen Outfit passt die Animo Reithose Numix in dunkelbraun. Sie ist aus der neuen Kollektion Herbst/Winter 2016 und schon mit dem neuen, überarbeitetem Animo Grip ausgestattet. Die Farbe ist sehr schmutzunempfindlich. Ich persönlich finde es ja gut, wenn man nicht jedes Stäubchen auf der Hose sieht, da wir ja nicht die gesattelten Pferde hingestellt bekommen und somit auch schmutzig werden. Dann ist es schön, wenn man es der Reithose nicht sofort ansieht, sondern sie auch mal den Dreck „schluckt“

Ebenfalls unerlässlich sind im Gelände Handschuhe. Unser sind von Hauke Schmidt und wir haben für verschiedene Aktionen verschiedene Modelle. Für das Modell aus dem Link haben wir uns entschieden, weil die Handschuhe mit den Stoffeinsätzen bei warmen Temperaturen sehr angenehm zu tragen sind. Einerseits hat man über die Innenflächen optimalen Grip am Zügel, die bei uns übrigens gummiert sind, aber eben auch Luftzirkulation damit die Hände nicht schwitzen.

Die Pink-Rosa Weste von Airowear hat schon einige Turniere gesehen. Unter anderem war sie schon mit Emma auf der Ponyeuro, bevor wir sie übernommen haben. Die Weste hat also schon reichlich Championatserfahrung. Wenns hilft 😉  Nein, im Ernst. Der Anschaffungspreis der Weste lohnt sich allemal, da sie in der Regel über Jahre  hinweg passt und individuell anpassbar ist. Sie entspricht der sichersten Norm und ist im Handling und Tragekomfort einfach ideal.  Anfangs denkt man tatsächlich man hätte einen steifen Panzer an, vor allem, wenn sie aus dem kalten Auto kommt. Aber ein bisschen aufgewärmt und dann auf Körpertemperatur passt sie sich dem Körper an und ist sogar bequem. Auch den stabilen Kunstoffreissverschluss haben wir über die Jahre nicht kaputtbekommen.

Der Geländehelm ist von Charles Owen. Die Grundfarbe ist pink und er hat einen scharzen Überzug, der das Pink nur stellenweise duchblitzen lässt. Helm und Weste gibt es in verschiedenen Farben, hier kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen.

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2 Gedanken zu “Outfit Geländetraining- heute wirds bunt

  1. teamkaupp schreibt:

    Hallo, ja wir befestigen den gar nicht. Der wird einfach druntergschoben, wenn wir die Trense schliessen. Dadurch können wie ihn auch waschen.

  2. Julia schreibt:

    Hallo 🙂 also erstmal schöner Beitrag und sehr schönes Outfit. Ich habe mir auch ein braune mexikanische Trense gekauft und den extra Puschel von C.S.O. Nur jetzt ist die Frage, wie ich diesen an die Trense bekomme… Kann mir jemand da vielleicht weiterhelfen bzw. wie habt ihr ihn befestigt?

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