Bundeschampionat 2016

Wir sind zurück von Warendorf…..

Auch, wenn wir dieses Jahr kein Pferd für Warendorf hatten, hielt es uns nicht zuhause und wir fuhren ohne Pferd los um die tollen Youngster da oben zu sehen und alles was dazu gehört. Warendorf kann man ganz einfach in drei Buchstaben beschreiben.

SSS die stehen für
-> Sport

-> Spaß

-> Shopping

und von allemdem hatten wir reichlich.

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Die Fahrt war etwas zäh, dachten wir doch, ohne Hänger könnten wir es in 4 Stunden schaffen. Das war wohl ein Trugschluss. Eine Baustelle reihte sich an die andere, wenn grad keine Baustelle war, was Stau und wir brauchten fast 6 Stunden, bis wir endlich da waren. Da wussten wir zum Glück noch nicht, dass die Rückfahrt noch länger dauern würde. Aber egal, wir waren endlich da und stürzten uns ins Geschehen.

Die meiste Zeit blieben wir dann doch am Springpferdestadion hängen und schauten den jungen Springern zu. Wir sahen tolle Pferde mit nachvollziehbaren Noten und Top Bedingungen. So macht das Spaß.

Zwischendurch ging es natürlich immer wieder auf die „Shoppingmeile“ allem voran stand der Besuch am Animo-Stand. Schließlich hat hier auf dem Bucha vor 5 Jahren unsere Animoliebe angefangen. Hier hat sich Nina die erste Reithose gekauft und seitdem wird jedes Jahr aufs Bundeschampionat hin gespart und geshoppt.

Hier seht ihr auf einen Blick unsere Ausbeute diesen Jahres. Da es nun doch auf den Herbst zugeht, sind es nur Jacken geworden. Nebenbei konnten wir noch unsere neuen Stiefel messen lassen und haben diese gleich bestellt. Wir freuen uns schon drauf, wenn die bei uns ankommen.

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Abends auf dem Zeltplatz haben wir auch gleich wieder für Unterhaltung gesorgt. Es sollte eigentlich ja nicht so schwer sein, zwei Wurfzelte aufzubauen.  Solllte…. 🙂  aber wenn bei dem nagelneuen Zelt einfach keine Heringe dabei sind, wird das Ganze schon wieder etwas schwieriger. Aber zum Glück waren dort auch genug erfahrene Camper, die uns, nachdem sie sich erstmal königlich über uns amüsiert haben, mit Heringen ausgeholfen haben. Was wir dabei noch nicht bedacht hatten, war, dass wir direkt neben dem Entengehege waren und somit war unser Wecker für morgens auch schon gebucht. Wer wollte nicht schon immer mal vom Quaken einer Ente geweckt werden?

Die Party abends an der Kajütebar war wie immer laut, schrill und lustig. Dieses Jahr gab es bunte Brillen, die wir auf unserer langen Heimfahrt noch brauchen sollten. Hier trifft mann auch immer wieder alle möglichen Leute, dieses Jahr hatte ich das Glück Calle`s Züchterin und seinen ersten Bereiter kennenzulernen. Wir tauschen so viele Geschichten über Calle aus, und hatten viel zu lachen.

Samstags ging es frühmorgens gleich wieder los. Nach Diskussionen an Kasse wie lange man Schüler ist waren wir dort auch bekannt und wurden schon freundlich begrüßt. Wir sahen heute die Finalqualis der Springponys und sahen dort auch wieder tolle, motivierte Ponys, die von ihren jugendlichen Reitern top präsentiert wurden. Noten bis hin zur 9,0 sprachen für sich, die nur im Finale noch getoppt werden sollten. Auch die 7-jährigen Springpferde, die ein S** gingen waren durch die Bank toll.
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Aber nebenbei zog es uns doch immer wieder auf die Shoppingmeile. Immer, wenn man denkt, man hat schon alles gesehen, findet man nochmal was. Und so wird unsere Emma die nächste Saison im neuen Jackett unterwegs sein und Doubti bekam für den Beginn seiner Springkarriere mit Emma ein neues Outfit passend zur petrolfarbenen Animohose, die Emmas Lieblingshose ist.  Jetzt kann es losgehen.

Ich hatte schon von zuhause aus Kontakt mit einer Futterfirma und nützte die Gelegenheit mich dort persönlich beraten zu lassen. Mal schauen, wie vor allem dem schleckigen Paul die Futterproben schmecken. Die Beratung war jedenfalls top und es ist einfach gut, mal den persönlichen Kontakt gehabt zu haben.

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Abends an der Kajüte war wieder tolle Stimmung, wir hatten viel Spaß und trafen wieder viele gute Bekannte mit denen das Feiern noch mehr Spaß macht.

Und schon war unsere Finaltag angebrochen.
Celine, die zuhause mal meine Reithose anhatte, weil sie keine dabei hatte, wurde auch von unserem „Animofieber“ gepackt und kaufte sich eine Hose und eine Jacke. Die Jacke konnte sie Dank des Regens, den wir eigentlich für unnötig hielten gleich einweihen und auch ich kam nicht drumrum mir gleich eine zu kaufen, da meine schon völlig durchnässt war. Naja, gibt schlimmeres……

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Trotzdem konnte das Wetter uns nicht davon abhalten die Ponys im Gelände anzuschauen, wenn es auch nur 6 Stück waren. Das war schade, waren es doch zu unseren Zeiten noch immer um die 20, was den Vergleich natürlich deutlich interessanter macht.  Das neue Wasser auf dem Championatsplatz ist traumhaft schön geworden und es juckt schon, gleich mal ein Pferd zu holen und das zu reiten. Schade, dass die Ponys am Finaltag ihre Leistung aus der Finalquali nicht halten konnten und nur 2 der 6 das Ziel erreichten .

Auf dem Springplatz schauten wir  noch das Finale der 5 und 6 jährigen Springponys an. Die haben gekämpft. Eine tolle Runde nach der anderen, top kommentiert von den Richtern und damit für jeden verständlich und nachvollziehbar, brachten die neuen Bundeschampions hervor.  Damit war dann auch unser sportlicher Teil des Bundeschampionates beendet, ebenso der Shoppingteil .

Die nächste Herausforderung stand uns aber noch bevor. Der Abbau der Wurfzelte. Das war dann doch eine größere Aktion. Aufbauen geht ja noch, vorausgesetzt, man hat Heringe, aber für das Abbauen, bei dem wir den Rat der anderen Camper bekamen, die Dinger einfach dortzulassen, mussten wir doch mal kurz Youtube bemühen. Mit dem Handy in Hand, das uns die Abbauanleitung Schritt für Schritt erklärte, schafften selbst wir es die Zelte wieder in den Taschen zu verstauen und in meinen etwas zu klein geratenen Kofferraum zu verladen.

Und schon waren drei tolle Tage vorbei und es ging an die Heimfahrt. 16.38 sagte das Navi als wir losfuhren. Dank Stau ohne Ende war es dann im Endeffekt 19.30 als wir endlich in Leonberg waren. Puh, das war anstrengend, wird uns aber nicht davon abhalten nächstes Jahr wieder loszufahren. Die Zeit im Stau haben wir uns etwas verkürzt. Was doch so ein paar bunte Brillen ausmachen können. Wir waren wohl die Belustigung der Autobahn und auch die griesgämigsten Stausteher konnten sich ein Lachen irgendwann nicht mehr verkneifen.

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