Outfit Gelände

Heute stellen wir mal das Geländeoutfit vor.

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Bisher kannte Nina jeder in leuchtendem blau-gelb. Diese Farben hat sie lange gehabt, eigentlich die komplette Ponyzeit durch. Als die Weste dann zu klein war, und eine neue nötig war, wurden auch die Farben gewechselt.

Der Umstieg erfolgte auf braun-rosa bzw. pink.

Unsere Pferde tragen schon lange die Geländegamaschen von Premiere Equine. Diese Gamaschen haben sich bei uns in der Praxis bewährt, weil sie ein gutes Preis-Leistungsverhältnis haben und pflegeleicht sind.
Nach dem Gelände ab in die Waschmaschine, kurz aufgehängt und schnell sind sie wieder einsatzbereit. Die Gamaschen saugen sich nicht mit Wasser voll und die Klettverschlüsse halten zuverlässig. Durch die Lüftungslöcher entsteht kein Hitzestau am Pferdebein. Auch die Passform überzeugt uns, wir hatten auch schon andere Marken, die uns persönlich aber immer zu kurz waren. Über die richtige Größe lässt man sich am Besten im Fachgeschäft beraten.

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Beide Pferde tragen Schabracken in braun mit rosa Rand. Die Fellschabracke ist von Matthes und überzeugt durch ihre Langlebigkeit. Sie wird nicht nach jedem Einsatz gewaschen, da das Lammfell uns das übel nehmen würde. 3-4 mal wird sie nur getrocknet und ausgebürstet, bevor sie in die Waschmaschine geht. Gewaschen wird sie nur mit speziellem Lammfellwaschmittel. Nach dem Waschen geht sie kurz in den Trockner um das Fell flauschig zu machen und trocknet dann auf der Leine fertig.

Pauls Sattel ist der Prestige Meredith in 17″. Daran sind die Freejump-Bügel in braun. Vielleicht gibt es auch irgendwann noch die in rosa. Mal sehn.
Calles Sattel ist ein CWD in 17,5″. Als wir nach einem neuen Sattel gesucht haben, war es wichtig, Nina`s lange Oberschenkel gut zu positionieren. Wir haben sehr viele Sättel ausprobiert, aber der war der passendste für diese ellenlangen Beine. Calle findet den Sattel auch toll, weil er sehr flexilbel ist und sich dadurch gut der Anatomie des Pferdes anpasst. Auch hier können wir einfach die braunen Bügel einschnallen, so dass wir diese nicht zweimal brauchen.

Die Stollengurte von Paul und Calle sind von Ascot, die haben wir auf der Pferd Bodensee gekauft und sind sehr zufrieden mit der Haltbarkeit, der Passform und der Pflegeleichtigkeit. Die erlauben es auch, mal unter dem Wasserschlauch abgebürstet zu werden.

Paul trägt ebenfalls von Ascot ein Vorderzeug, mit Lammfellunterlagen an den Verbindungspunkten. Calles Vorderzeug ist von Equiline. Beide Vorderzeuge sind aus dunkelbraunem  Leder.

Im Gelände gehen unsere Pferde mit mexikanischen Trensen ebenfalls in dunkelbraun. Bei beiden werden extra Lammfellpuschel am Knotenpunkt unterlegt. Die mexikanischen Trensen haben den Sinn, dass die Atemwege frei sind und die Pferde gut Luft bekommen.

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Pauls Trense ist von Schockemöhle, Calles von Dijon. Mit beiden sind wir sehr zufrieden, weil sie sehr gut verarbeitet sind. Inzwischen wissen wir die in der Anschaffung etwas teureren Trensen sehr zu schätzen, da sie einfach länger gut aussehen, nicht aufquellen wenn man sie mal unters Wasser hält und das Leder einfach geschmeidiger ohne Bruchstellen ist. Auch die Farbe hält länger als bei den „Billigtrensen“. Man hat einfach länger was davon, was den Preis dann wieder relativiert.

In Pauls Trense haben wir ein selbst konfiguriertes Stirnband in braun-rosa-pink, dass uns Chrystal Stirnbänder gemacht hat. Jeder einzelne Stein ist von Hand eingenäht, so dass wir nach einem Jahr Benutzung noch keinen verloren haben. Und das schöne Teil glitzert immer noch wie am ersten Tag.
Calles Trense hat ein Stirnband von Magic Tack, hier können wir die Stirnbänder wechseln wie wir gerade Lust haben.
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Im Gelände gehen die Pferde natürlich  mit Stollen. Wir sind mit den Hepp Stollen in verschiedenen Größen ausgestattet, reiten aber am liebsten mit den Kugelkopf-Rasenstollen, die uns für die meisten Bodengegebenheiten ausreichen. Die Hepp-Stollen sind selbstschneidend, d.h. mit einigermaßen sauberen Stollenlöchern sind sie relativ einfach einzuschrauben. Vorausgesetzt, das Pferd hält still und man keinen Stress. 😉 Dann wird Stollenschrauben nämlich schnell zur Herausforderung. Meistens versuchen wir nach dem Reiten die Stollenlöcher mit in Öl getränkter Watte zu füllen, dann sind sie beim nächsten Mal besser sauber zu bekommen.

Calle geht im Gelände momentan mit dem einfach gebrochenen Nathegebiss, Pauli hat schon lange Zeit sein D-Gebiss von Sprenger. Bei Calle sind wir erst jetzt vom Pelham auf die Nathetrense umgestiegen und werden immer mal wieder wechseln. So wie er eben am zufriedensten ist.

Momentan sind auch fürs Gelände selbstgemachte Ohrenkäppchen im Werden. Sobald wir die haben, stelle ich sie hier vor. Eine gute Bekannte von uns hat sich bereiterklärt uns welche zu machen und wir freuen uns schon drauf, weil es vor allem für Calle kein passendes von der Stange gibt.

Nun zu Nina`s Outfit:

Dieses Jahr hat es uns schon ein paarmal verregnet. Irgendwie passiert das immer mit Calle, wahrscheinlich, weil sein brauner Sattel abfärbt und sich das Waschen dann richtig lohnt.  So habe ich in diesem Jahr unsere Animo-Reithosen schätzen gelernt. Es ist die einzige, die ich nach Matsch und Regen wieder sauber bekomme, obwohl ich genauso wasche wie die anderen. Es waren schon einige Hosen “ tot“ nach so einem Turnier. Ich weiss nicht, was an den Animos anders ist, aber sie werden wieder sauber und das hat mich überzeugt. Die billigste Reithose ist nicht billig, wenn sie nach dem ersten Regen nicht mehr tragbar ist.
Nina mag den Kniegrip gerne, weil sie guten Halt im Sattel hat und trotzdem viel Bewegungsfreiheit. Ausserdem sind sie sehr dehnbar und damit superbequem. Nina findet den tiefen Schnitt des Bundes bequem.  Im Gegensatz zu vielen anderen Hosen, die nach einiger Zeit Beulen bekamen behalten die Animos ihre Passform und auch die Farbe, was jetzt bei weißen nicht ganz so wichtig ist.

Im Gelände trägt Nina braune Parlanti-Stiefel mit kurzen Sporen. Im Gelände sind ja nur kurze Sporen ohne Rädchen erlaubt, das war auch schon im Ponysport so und das haben wir einfach beibehalten, das reicht ja auch vollkommen aus.

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Blick auf die Uhr

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Gut in der Zeit, weiter geht`s. —das Ziel im Blick

Die Uhr am Handgelenk hat auch ihre Funktion. Beim Abgehen der Geländestrecke misst man mit einem Laufrad oder einer App die Meter, die man auf der Strecke zurücklegt. Im Gelände kommt es ja nicht darauf an, der schnellste zu sein, sondern möglichst nah an die vorgegebene Zeit zu reiten. Dafür hat man dann die Uhr. Beim Abgehen der Strecke legt man Minutenpunkte fest. Das heißt, es gibt ein vorgegebenes Tempo, z.B.520m /min. Also hat man alle 520m einen Minutenpunkt. Diese muss man auf der Strecke durch Ausmessen festlegen.  Die Uhr wird dann beim Start gestartet und piepst jede Minute. Ist man dann am festgelegten Minutenpunkt, weiß man, dass man gut in der Zeit ist oder eben zu schnell oder zu langsam. So kann man sich die Strecke und die benötigte Zeit gut einteilen.

Unter der Schutzweste von Airowear, die man sich in verschiedenen Farben zusammenstellen kann und die es in vielen verschiedenen Größen gibt, trägt Nina  ein pinkes Polo oder ein braunes Langarmshirt.. Die Schutzwesten von Airoware entsprechen der neuesten Norm und passen sich, wenn sie warm werden optimal dem Körper an, so dass man sich damit gut bewegen kann. Unsere hat zudem noch Schulterpolster. Auch hier macht es Sinn, sich im Fachgeschäft beraten zu lassen und eventuell verschiedene Modelle anzuprobieren.

Darüber trägt Nina eine Airbagweste von Point Two. Zweimal hat sie bisher ausgelöst in den drei Jahren, die sie sie jetzt trägt. Die Weste ist über ein Spiralkabel mit dem Sattel verbunden. Trennt sich der Reiter vom Pferd, bekommt das Kabel Zug und löst den Airbag aus. In Sekundenschnelle bläst sich die Weste auf und schützt damit den stürzenden Reiter vor Verletzungen. Hat sie einmal ausgelöst setzt man einfach eine neue Kartusche ein und schon ist sie wieder einsatzbereit.

Schutzwesten sind im Gelände immer vorgeschrieben. Eine Airbagweste ersetzt nicht die Schutzweste. Wenn man sie trägt, wird sie über der Weste getragen. Eine Schutzweste dagegen darf man auch ohne Airbagweste tragen.

Die Handschuhe sind schwarz oder braun, je nachdem , was gerade greifbar ist. Unsere Handschuhe sind von  Hauke Schmidt, einer in Baden-Württemberg beheimateten Firma, die uns optimal berät, welcher Handschuh für welche Aktivität geeignet ist.

Der letzte und nicht unwichtige Ausrüstungsgegenstand ist der Helm. Nina trägt den Geländehelm von Charles Owen in pink mit schwarzem Überzug. Geländehelme fallen dadurch auf, dass sie kein festes Schild haben. Es sind einfach Schalen ohne Ecken und Kanten und eben ohne Schild.  Dafür kommt ein passender Stoffüberzug drüber und die Verletzngsgefahr ist wieder minimiert.
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2 Gedanken zu “Outfit Gelände

  1. teamkaupp schreibt:

    Ja, das ist schwierig. Wir haben einfach auf einem Kaderlehrgang verschiedene von den anderen Mädels anprobiert und wussten dann, welche wir brauchen. Die haben wir dann bestellt.

  2. Matschbanane schreibt:

    Wo habt ihr euch bei dieser Airowear Weste beraten lassen? Komme auch aus Ba-Wü deshalb:)

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